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60. Steuervereinfachung - Notwendigkeit, Grundlagen, Vorschläge

November 1986
Heft 60, Steuervereinfachung, November 1986, Bearbeitung: Rolf Borell und Lothar Schemmel, 288 Seiten; Abgabe unentgeltlich, solange Auflage nicht vergriffen. Die Untersuchung geht aus von einer Bestandsaufnahme des "Steuerdschungels". Eine Vielzahl von Abgaben, eine hektische Steuergesetzgebung und komplizierte Vorschriften haben das Steuerrecht unverständlich und unüberschaubar gemacht. Mit den zahlreichen Fehlentwicklungen und Folgeschäden eines überkomplizierten Steuerrechts wird die Notwendigkeit der Steuervereinfachung belegt. Anhand von steuer- und rechtspolitischen Grundsätzen entwickeln die Verfasser ein Vereinfachungskonzept, auf dessen Grundlage sie zahlreiche konkrete Vereinfachungen vorschlagen. Im Mittelpunkt der Empfehlungen stehen der Abbau von überholten Steuern, die Vereinfachung der Einheitsbewertung, die Vereinfachung zentraler einkommensteuerlicher Regelungen sowie Vereinfachungen des Besteuerungsverfahrens. Zum Abbau werden die Bagatellsteuern, Kraftfahrzeugsteuer, Vermögen- und Gewerbesteuer vorgeschlagen. Die Vereinfachungsempfehlungen bei der Einkommensteuer konzentrieren sich auf die Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen, Werbungskosten und auf den Abbau von über 25 Steuervergünstigungen. Zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens werden Verbesserungen der Steuerformulare und -bescheide aufgezeigt sowie eine Anhebung von Verfahrensgrenzen empfohlen. Die Untersuchung geht schließlich auch auf Vereinfachungsmöglichkeiten bei der Gesetzessprache und der Gesetzestechnik ein.

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