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66. Abbau der Kapitalverkehrsteuern

Juni 1989
Heft 66, Abbau der Kapitalverkehrsteuern, Juni 1989, Bearbeitung: Volker Stern, 53 Seiten; Abgabe unentgeltlich, solange Auflage nicht vergriffen. Zuerst geht die Studie auf die Abgrenzung und Entwicklung der Kapitalverkehrsteuern ein. Nach der Darstellung des geltenden Gesellschafts- und Börsenumsatzsteuerrechts werden die beiden Steuern einer eingehenden Überprüfung unterzogen. Als Ergebnis stellt der Autor eine Reihe gravierender Mängel fest. Zu kritisieren ist vor allem, daß die Kapitalverkehrsteuern gegen den Grundsatz der Steuergerechtigkeit verstoßen, daß sie mit Komplizierungen und einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden sind, bestimmte Formen des Kapitalverkehrs diskriminieren und auch vermögenspolitische Nachteile aufweisen. Bei der Gesellschaftsteuer kommt hinzu, daß sie die Eigenkapitalbildung der Kapitalgesellschaften behindert. Als spezieller Mangel der Börsenumsatzsteuer wird angeführt, daß sie sich als Standortnachteil für den Finanzplatz Bundesrepublik Deutschland erweist. Aufgrund der gravierenden Mängel plädiert das Karl-Bräuer-Institut dafür, die Kapitalverkehrsteuern schnellstmöglich abzuschaffen. Dies sei EG-rechtlich ohne weiteres möglich, und auch die Ausfälle seien fiskalisch zu verkraften.

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