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88. Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse - erhalten statt einschränken

September 1998
Heft 88, Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, September 1998, Bearbeitung: Michael Schlenger, 61 Seiten; Abgabe unentgeltlich, solange Auflage nicht vergriffen. Die Schrift liefert zunächst einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen der sozialabgabenfreien geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse. Anschließend wird der bisherige Kenntnisstand über Ausmaß und Struktur der geringfügigen Beschäftigung aufgearbeitet und deutlich gemacht, daß für Forderungen nach Einschränkung dieser Tätigkeiten keine ausreichende Grundlage besteht. Auch die von den Kritikern der geringfügigen Beschäftigung verbreiteten Thesen von Beitragsausfällen der Sozialversicherung, unzureichender Absicherung der Betroffenen und Wettbewerbsverzerrungen auf seiten der Arbeitgeber weist das Institut als unbegründet zurück. Darüber hinaus wird dargelegt, daß im Falle einer Einschränkung der geringfügigen Beschäftigung mit einer Reihe wirtschaftlicher Nachteile und unerwünschter Ausweichreaktionen zu rechnen ist. Vor allem tritt die Studie der Vorstellung entgegen, durch Ausweitung der Beitragspflicht auf geringfügig Beschäftigte könnte der Sozialversicherung zu Mehreinnahmen verholfen werden. Gezeigt wird vielmehr, daß im Fall einer Beitragspflicht der geringfügig Beschäftigten unter dem Strich mit zusätzlichen Belastungen der Sozialversicherung zu rechnen ist. Nicht zuletzt unter Hinweis auf den Flexibilitätsbedarf am Arbeitsmarkt spricht sich das Institut für den Erhalt der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse aus.

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