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78. Privatisierung von Sparkassen und Landesbanken

März 1994
Heft 78, Privatisierung von Sparkassen und Landesbanken, März 1994, 170 Seiten; Abgabe unentgeltlich, solange Auflage nicht vergriffen. Bund, Länder und Gemeinden verfügen noch in erheblichem Umfang über Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen. Dies gilt besonders für die Kreditwirtschaft, und hier wiederum vor allem für den Bereich der Sparkassen und Landesbanken, deren Anteile überwiegend von den Ländern und Kommunen gehalten werden. Wie die Schrift näher darlegt, sind die Argumente, die für Beteiligungen der öffentlichen Hand in der Kreditwirtschaft angeführt werden, nicht überzeugend. So ist eine öffentliche Beteiligung im Bankenbereich weder notwendig, um die Spartätigkeit zu fördern, noch zur Sicherstellung der Kreditversorgung kleiner und mittlerer Betriebe. Auch die Hausbankfunktion von Sparkassen und Landesbanken für die öffentliche Hand ist nicht aus Sachnotwendigkeiten abzuleiten. Ebenso wenig können wettbewerbspolitische Überlegungen die öffentliche Trägerschaft überzeugend begründen. Bei einer vollständigen Privatisierung der Sparkassen und Landesbanken sind Veräußerungserlöse von mehr als 100 Mrd. DM zu erzielen, die bei Ländern und Gemeinden zur Schuldentilgung verwandt werden sollten und so zu einer dauerhaften Begrenzung der Zinsausgaben führen.

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