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61. Subventionsabbau - Notwendigkeit und Möglichkeiten

Juni 1987
Heft 61, Subventionsabbau, Juni 1987, Bearbeitung: Volker Stern und Georg Werner, 170 Seiten; Abgabe unentgeltlich, solange Auflage nicht vergriffen. Im ersten Teil der Studie wird auf das Volumen und auf die Struktur der Subventionen eingegangen. Diese werden für 1986 auf rund 120 Milliarden DM veranschlagt, wovon jeweils die Hälfte auf Finanzhilfen und Steuervergünstigungen entfallen. Nach der Bestandsaufnahme werden die Nachteile und Gefahren diskutiert, die mit Subventionen verbunden sein können. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, daß Subventionen oftmals wenig effizient sind, sich als Hemmnisse für Wachstum und Beschäftigung erweisen können, Komplizierungen und Ungerechtigkeiten zur Folge haben und zudem die Abgabenbelastung und die Staatsverschuldung in die Höhe treiben. Im dritten Teil werden grundlegende Vorschläge zur Subventionsbegrenzung behandelt. Anschließend daran wird eine Reihe von Subventionsbereichen eingehend überprüft. In die Überprüfung einbezogen werden im einzelnen die Bereiche Wohnen/Wohnungswirtschaft, Landwirtschaft, Steinkohlebergbau, Stahlindustrie, Luftfahrtindustrie, Forschungsförderung, Regionalförderung und Sparförderung. Darüber hinaus werden eine Reihe von Steuervergünstigungen untersucht. Die Überprüfung ergibt, daß in vielen Fällen eine Kürzung geboten erscheint, weil die zugrundeliegenden Zielsetzungen eine Fortsetzung der Subventionierung - zumindest im bisherigen Umfang - nicht (mehr) tragen. Teilweise sind Einsparungen möglich, wenn auf effizientere Fördermethoden übergegangen wird. Das Gesamtvolumen der Einsparungsmöglichkeiten in den untersuchten Bereichen wird auf 35 bis 40 Milliarden DM veranschlagt.

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