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06.12.2017

Spitzensteuersatz trifft immer mehr Normalverdiener

Wer als Single ein zu versteuerndes Einkommen von rund 54.000 Euro im Jahr erzielt, zahlt den Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Damit wird der Spitzensteuersatz bereits bei dem 1,3-fachen des Durchschnittseinkommens eines Vollzeiterwerbstätigen fällig. Der Spitzensteuersatz belastet also nicht nur Spitzenverdiener, sondern auch zunehmend mittlere Einkommen. Nach der Kritik am Mittelstandsbauch im DSi kompakt Nr. 27 wird nun ein weiteres Strukturproblem des Einkommensteuertarifs beleuchtet. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Spitzensteuersatz erst ab einem deutlich höheren Einkommen greifen sollte.

Download DSi kompakt Nr. 30


05.12.2017

Der Solidaritätszuschlag muss fallen

Spätestens wenn der Solidarpakt 2019 ausläuft, muss der Solidaritätszuschlag abgeschafft werden. Das ist verfassungsrechtlich geboten und fiskalisch machbar. Vor allem aber ist es ein Gebot der politischen Glaubwürdigkeit. Deshalb muss der Soli ganz oben auf der finanzpolitischen Agenda der neuen Bundesregierung stehen. Alles Wichtigste zur aktuellen Soli-Diskussion enthält das neue DSi kompakt.

Download DSi kompakt Nr. 28

29.11.2017

Fiskalische Konsequenzen des Brexit

Die Briten wollen die EU verlassen und ringen mit der EU um die Modalitäten des Austritts. Warum der Brexit für den deutschen Steuerzahler teuer werden könnte, aber dennoch eine Chance bietet, erläutert ein neues DSi kompakt.

Download DSi kompakt 29

25.09.2017

Leistungsfeindlicher Mittelstandsbauch: Gerechtigkeitslücke im Einkommensteuertarif schließen

Geht es in Deutschland gerecht zu? Das war eine im Bundestagswahlkampf häufig gestellte Frage. Mit Blick auf den Einkommensteuertarif lautet die Antwort: Nein. Denn der Mittelstandsbauch belastet die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen überproportional und ist daher eine Gerechtigkeitslücke im Steuerrecht. Hinzu kommt, dass sich die Belastung durch den Mittelstandsbauch in den letzten Jahren zunehmend verschärft hat – von 25 Milliarden Euro (2010) auf 35 Milliarden Euro (2017). Die neue Bundesregierung sollte daher den Mittelstandsbauch abbauen, um die versprochene Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen zu verwirklichen. Details finden Sie im neuen DSi kompakt.

Download DSi kompakt Nr. 27

19.07.2017

Zur aktuellen Gerechtigkeitsdiskussion – Ein Vorschlag zur Reform des Einkommensteuertarifs

Die Mittelschicht ist die Verliererin der Einkommensteuerreformen seit 1990. Das zeigt die neue Analyse des DSi.

Eine durchgreifende Tarifreform ist dringender denn je. Das neue DSi-kompakt enthält hierzu einen konkreten Vorschlag.

Download DSi kompakt Nr. 26

10.03.2017

Neue DSi-Studie zur Abgeltungsteuer

Der politische Druck auf die Abgeltungsteuer steigt. Immer mehr Parteien fordern, die Abgeltungsteuer abzuschaffen, um dann die steuerliche Belastung von privaten Kapitalerträgen zu erhöhen.

Die neue DSi-Studie zeigt, dass dies ein Irrweg wäre.

Denn die Abgeltungsteuer

- ist kein "Steuerrabatt für Reiche", da die Abschaffung der Abgeltungsteuer bereits ab einem Jahresbrutto von
  rund 20.000 Euro zu Mehrbelastungen führen kann,

 - privilegiert keineswegs die Aktionäre, da bereits heute Dividenden mit effektiv rund 48 Prozent besteuert werden,

 - leistet einen wichtigen Beitrag zur Steuervereinfachung und

 - verschafft dem Fiskus stabile Einnahmen.

Aus diesen und weiteren Gründen sollte die Abgeltungssteuer beibehalten und fortentwickelt werden. Näheres finden Sie hier:

Download DSi Sonderinformation 4

 

28.02.2017

Kalte Progression im internationalen Vergleich

In Deutschland sind zwar in den letzten Jahren die ungerechten Effekte der kalten Progression teilweise ausgeglichen worden, aber ein „Tarif auf Rädern“ ist derzeit noch nicht im Einkommensteuergesetz verankert. Der internationale Vergleich zeigt jedoch, dass verbindliche Regelungen zum Abbau der kalten Progression zunehmend verbreitet sind. So ist zuletzt in Österreich eine Verständigung zustande gekommen, den Einkommensteuertarif regelmäßig an die Geldentwertung anzupassen. Deutschland sollte diesem Trend folgen, um den Abbau der kalten Progression dauerhaft und auch bei steigenden Inflationsraten abzusichern.

Download DSi kompakt Nr. 12

19.12.2016

DSi-Prognose Strompreise 2017: Verbrauchern droht ein neues Allzeithoch


Bild: Ralf Meilen / pixelio.de
Im Jahr 2017 werden die Strompreise für Haushaltskunden voraussichtlich auf rund 30 Cent pro Kilowattstunden steigen. Somit droht ein Allzeithoch. Dabei zahlen die deutschen Haushalte und die Industrie bereits heute die zweithöchsten Strompreise im europäischen Vergleich. Kostentreiber des erneuten Anstiegs sind vor allem die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) sowie die Netzentgelte. Damit erweisen sich die staatlich regulierten Preisbestandteile als die wahre Belastung. Eine Senkung der Stromsteuer ist überfällig. Für einen durchschnittlichen Haushalt könnte sie eine Entlastung von rund 80 Euro pro Jahr bringen.

Download DSi kompakt Nr. 21

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