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10.03.2017

Neue DSi-Studie zur Abgeltungsteuer

Der politische Druck auf die Abgeltungsteuer steigt. Immer mehr Parteien fordern, die Abgeltungsteuer abzuschaffen, um dann die steuerliche Belastung von privaten Kapitalerträgen zu erhöhen.

Die neue DSi-Studie zeigt, dass dies ein Irrweg wäre.

Denn die Abgeltungsteuer

- ist kein "Steuerrabatt für Reiche", da die Abschaffung der Abgeltungsteuer bereits ab einem Jahresbrutto von
  rund 20.000 Euro zu Mehrbelastungen führen kann,

 - privilegiert keineswegs die Aktionäre, da bereits heute Dividenden mit effektiv rund 48 Prozent besteuert werden,

 - leistet einen wichtigen Beitrag zur Steuervereinfachung und

 - verschafft dem Fiskus stabile Einnahmen.

Aus diesen und weiteren Gründen sollte die Abgeltungssteuer beibehalten und fortentwickelt werden. Näheres finden Sie hier:

Download DSi Sonderinformation 4

 

28.02.2017

Kalte Progression im internationalen Vergleich

In Deutschland sind zwar in den letzten Jahren die ungerechten Effekte der kalten Progression teilweise ausgeglichen worden, aber ein „Tarif auf Rädern“ ist derzeit noch nicht im Einkommensteuergesetz verankert. Der internationale Vergleich zeigt jedoch, dass verbindliche Regelungen zum Abbau der kalten Progression zunehmend verbreitet sind. So ist zuletzt in Österreich eine Verständigung zustande gekommen, den Einkommensteuertarif regelmäßig an die Geldentwertung anzupassen. Deutschland sollte diesem Trend folgen, um den Abbau der kalten Progression dauerhaft und auch bei steigenden Inflationsraten abzusichern.

Download DSi kompakt Nr. 12

19.12.2016

DSi-Prognose Strompreise 2017: Verbrauchern droht ein neues Allzeithoch


Bild: Ralf Meilen / pixelio.de
Im Jahr 2017 werden die Strompreise für Haushaltskunden voraussichtlich auf rund 30 Cent pro Kilowattstunden steigen. Somit droht ein Allzeithoch. Dabei zahlen die deutschen Haushalte und die Industrie bereits heute die zweithöchsten Strompreise im europäischen Vergleich. Kostentreiber des erneuten Anstiegs sind vor allem die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) sowie die Netzentgelte. Damit erweisen sich die staatlich regulierten Preisbestandteile als die wahre Belastung. Eine Senkung der Stromsteuer ist überfällig. Für einen durchschnittlichen Haushalt könnte sie eine Entlastung von rund 80 Euro pro Jahr bringen.

Download DSi kompakt Nr. 21

03.11.2016

Nichtsteuerliche Abgaben – Sonderproblem Quasisteuern

Wo der Staat überall zugreift

Neue DSi Schrift zu nichtsteuerlichen Abgaben

Die jüngst erschienene DSi-Schrift 4 zeigt auf, wo der Staat abgesehen von reinen Steuern sonst noch zugreift. Die neue Schrift ist ein Kompendium für die 50 wichtigsten nichtsteuerlichen Abgaben. Das Spektrum reicht von der Abgabe an den Deutschen Weinfonds bis zur Zuckerproduktionsabgabe. Jede dieser Abgaben oder Quasisteuern wird erläutert und bewertet. Damit zeigt sich das ganze Ausmaß des staatlichen Zugriffs.


Download DSi Schrift 4

15.09.2016

Zur Diskussion um die Wiedereinführung einer Baulandsteuer


lichtkunst.73/pixelio.de
Die Politik verspricht den Bürgern eine aufkommensneutrale Reform der Grundsteuer. Im Schnitt soll also die Belastung durch die Grundsteuer nicht ansteigen. Derzeit fordern jedoch einige Bundesländer, eine erhöhte Grundsteuer auf unbebaute Fläche einzuführen. Eine solche Baulandsteuer würde nicht nur die versprochene Aufkommensneutralität unterlaufen, sondern auch die ohnehin hohe Belastung des Wohnens durch Steuern und Abgaben verschärfen. Im DSi kompakt Nr. 25 ist dargestellt, warum die Baulandsteuer kein geeignetes Mittel ist, um die Voraussetzungen für preisgünstigen Wohnraum zu schaffen.

Download DSi kompakt Nr. 25
06.09.2016

Landesschuldenbremsen in Landesrecht

Vor sieben Jahren wurde die grundgesetzliche Schuldenbremse parlamentarisch besiegelt. Für den Bund gilt die Schuldenbremse bereits. Die Bundesländer müssen ab dem Jahr 2020 ohne eine Nettoneuverschuldung auskommen. Viele Länder sind auf einem guten Weg und haben bereits eigene Regelungen zur Schuldenbremse in der Landeshaushaltsordnung und teilweise auch in der Landesverfassung verankert. Doch einige Bundesländer mauern immer noch. Wie der aktuelle Umsetzungsstand der grundgesetzlichen Schuldenbremse im Landesrecht ist, beleuchtet das aktualisierte DSi kompakt Nr. 20.

Download DSi kompakt Nr. 20

eBook Steuern

eBook Steuern Neu im Angebot: Unser „eBook Steuern“

Das „eBook Steuern“ des DSi bietet die Möglichkeit, sich auf Tablets und Smartphones kompakt über jede Einzelsteuer zu informieren.

Das eBook enthält außerdem aktuelle Daten sowie kurze Informationen zu Hintergründen und Ausgestaltungen der Steuern.

Zusätzlich sind auch die kurz-, mittel- und langfristigen Reformforderungen aufgelistet.

Laden Sie sich jetzt kompaktes Steuerwissen auf Ihr Tablet oder Smartphone. Kostenlos unter:

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05.08.2016

Staat vor Privat? Zur Staatswirtschaft der Länder


Bild: Mc Add / pixelio
Ob Landgestüte, Staatsbrauereien, Regionalflughäfen oder Erholungseinrichtungen - die Länder nehmen in vielfältiger Art und Weise am Wirtschaftsleben teil. In der aktuellen Studie "Staat vor Privat? Zur Staatswirtschaft der Länder" untersucht das DSi, welche Gefahren das öffentliche Unternehmertum birgt und welche rechtlichen Änderungen erforderlich sind, damit sich die Privatwirtschaft wieder freier entfalten kann. Schließlich sollen die Wirtschaftsakteure, die einen Großteil ihrer Erträge über Steuern abführen, darauf vertrauen können, dass der Staat nicht gleichzeitig als Wettbewerber gegen sie auftritt.

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